Konfirmation-2026

Liebe Konfirmierte,

wisst ihr noch? Am 23. September?
Da stand Nele am Eingang des Gemeindehauses am Kirchberg und ihr kamt neugierig, aber noch sehr vorsichtig zu eurer ersten Konfistunde.
Name abhaken, Jacke aufhängen, einen Stuhl im vorbereiteten Stuhlkreis suchen – und es ging los.

Es folgten um die 20 Konfi-Einheiten, in denen wir mit euch Themen bearbeitet haben, die wir vorbereitet hatten. Spannender als das, was wir mitbrachten, war für uns aber: Was ihr daraus gemacht habt.

Es war wahrscheinlich nicht immer für jede etwas dabei, aber was uns – so hoffen wir – gut gelungen ist: dass ihr eure eigenen Glanzstunden haben konntet.

Beim Thema Reformation wurde deutlich: Einige hatten das Thema schon in der Schule. Für andere war es gut, noch einmal zwischen Martin Luther King und Martin Luther zu unterscheiden ;-)

Bei der Frage, mit welch unterschiedlichen Perspektiven man auf die Welt schauen kann, wart ihr alle neugierig, was in dem eingepackten Päckchen sein könnte. Und ihr habt unseren Naturwissenschaftler-Gast Helge mit Fragen gelöchert: Wie beschreibt er die Spinne in dem Glas? Und wie ist das für ihn, gleichzeitig naturwissenschaftlich und als Christ auf die Welt schauen zu können? Wie geht das?
Das war ein guter Start.

Dann haben wir den Gottesdienst zwei Einheiten lang genauer betrachtet. Ihr durftet auch selbst sagen, was euch in einem Gottesdienst wichtig wäre. Was bräuchte es, damit ihr gern hingeht?

Der Ausflug nach Hamburg zur Bahnhofsmission war dann sehr eindrücklich. Das Thema Drogenkonsum hat euch sehr beschäftigt, auch wenn wir erfuhren, für wie viele Fälle die Bahnhofsmission sonst noch da ist.

Bei den 10 Geboten mochten wir die Stelle besonders, in der ihr euer eigenes wichtigstes Gebot formuliert habt.

Dann kam Weihnachten und für uns der Konfi-Klassiker: „Malen und Zeichnen? Och neeeee…“ Trotzdem sind eure Storyboards der Weihnachtsgeschichte ganz toll geworden. Und auf die 20. Nachfrage „Ist das gut so?“ reagierten wir gelassen jedes Mal aufs Neue: Wenn es von dir stammt, ist es gut so.

Zum Jahresauftakt 2026 dann die unschöne Überraschung: Aufgrund des Wetters mussten wir unsere Fahrt nach Dreilützow absagen. Aber umso schöner, dass wir es geschafft haben, die Geschichte vom verlorenen Sohn bzw. von der verlorenen Jenny an einem Übernachtungswochenende am Kirchberg unterzubringen. So schliefen wir nicht in einem Schloss, aber in der Wohltorfer Kirche. Naja, zumindest einige schliefen. Wir konnten unsere Fähigkeiten, selbst im Halbdunkel des Kirchenlichts noch Einzelne zu identifizieren und zurück zum Schlafplatz zu rufen, in dieser Nacht definitiv perfektionieren.

Im Januar haben wir dann die Bibel und die Wahrheitsfrage beleuchtet. Zur Frage „Märchenbuch oder nicht?“ habt ihr kontrovers diskutiert und auch die Stellen in der Bibel gefunden, die ziemlich deutlich machen, wie dieses Buch entstanden ist und warum es so eine große Rolle spielt.

Es folgte das Thema Beten. Gott als DJ, der alles auf seinen Turntables lenken kann? Dass das zu kurz greift, habt ihr erkannt und diskutiert. Wann und wofür ihr trotzdem betet, habt ihr sehr offen miteinander und mit uns geteilt.

Es kam dann die Zeit, in der einige von euch noch getauft wurden, und so passte das Thema Taufe sehr gut. Bei der Taufspirale wurde es – ihr erinnert euch – ja auch durchaus mal emotional. Kein Wunder, haben wir dort doch auf die schweren und auf die schönen Momente in eurem bisherigen Leben zurückgeschaut. Steine und Kerzen waren gut verteilt auf der Spirale.

Bis zur Konfirmation haben wir uns dann mit dem Thema Tod und Jenseits beschäftigt. Erstmal ganz praktisch mit dem Besuch beim Bestatter. Und dann waren wir mal wieder neugierig: Wie ist eure Vorstellung von dem, wo der Fuchs aus „Der Fuchs und der Apfelbaum“ hingeht? Eure Jenseits-Boxen haben das ausreichend deutlich gemacht.

Weiter kreativ wart ihr bei euren mit dem Handy gedrehten Jesus-Filmen. Hier fanden wir besonders toll, wie ihr in einigen Gruppen die Rollen von Anfang an ein bisschen verteilt habt: „Ich mag nicht malen oder basteln, aber ich kann den Sprecher schreiben.“ „Ich male die Figuren.“ „Ich klebe die Figuren an die Stöckchen.“ Wenn die Gabenorientierung und Verteilung immer so gut klappen würde, wie wir es hier vereinzelt erleben durften – das wäre was.

Dann kam auch schon der große Abschluss im Kletterpark. Außer der Probe für den Gottesdienst haben wir „This is not a hat“ gespielt, ihr seid in luftige Höhen geklettert und wir haben ein vorerst letztes Mal zusammen gegessen.

Die Konfirmationen an den letzten Wochenenden waren für uns sehr berührend – das habt ihr sicher gemerkt. Einige von euch sehen wir schon bald wieder bei der Teamer-Card, andere sicher im Gottesdienst oder in der Kantorei.

Wir wiederholen mit diesem kleinen Rückblick auf euren Konfi-Jahrgang 2025/26 unser: Danke und alles Gute zu eurer Konfirmation!

Frauke, Nele, Tobias, Steffen

Nele, Frauke, Tobias, Steffen

Konfi-Team